Nasenarbeit in Natur und Tierreich

Es ist unglaublich, was die Hundenase in der Natur oder Tierwelt alles erschnüffeln kann und wie wir als Team einen sinnvollen Beitrag für unsere Umwelt liefern können!

 

Ein bekanntes Beispiel ist die Trüffelsuche. Wir Menschen können die reifen Trüffeln nicht sehen und brauchen daher einen Helfer wie unseren Hund, um sie zu ernten. Selbstverständlich kann er auch Morcheln oder Steinpilze für uns finden.

 

Einsätze für den Artenschutz umfassen das Luchs- und Wolfsmonitoring, das Aufspüren von jungen Feldhasen, das Anzeigen von invasiven Pflanzen wie Ambrosia, den Nachweis von Fledermausquartieren, Raufußhühnern und Waldschnepfen sowie das Anzeigen von Fledermausschlagopfern, Igelvorkommen (z. B. in Berlin) oder von Fischottern. Sogar bei archäologischen Ausgrabungen kommt die Hundenase zum Einsatz – hier findet sie Knochen. Auch bei der Schädlingskontrolle kommt man ohne die Hundenase nicht aus, so wie beim Anzeigen von Bettwanzen oder von Schädlingen im Kunstmuseum.

 

Bei all dem handelt es sich um eine Geruchsdetektion, denn der Hund zeigt uns einen spezifischen Geruch an. Dabei hat er einen riesigen Spaß, weil er seine Nase einsetzen darf.

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"Trüffelsuche mit dem Lagotto Romagnolo"
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Trüffelsuche

Spürnasenarbeit
Hund oder Schwein zum Trüffeln

Die Trüffel ist ein unterirdisch (hypogäisch) wachsender Pilz. Wenn er reif ist, strömt er einen markanten Geruch aus und kann deshalb vom Hund, vom Schwein oder von einer besonderen Fliege wahrgenommen werden.

 

Zur Verbreitung der Sporen benutzen die Trüffeln einen Trick. Trüffeln sind ja nicht sichtbar, aber Tiere wittern ihren Duft, graben den Fruchtkörper aus, fressen ihn und scheiden dann die Sporen an einer anderen Stelle mit dem Kot wieder aus. Wenn der Boden an dieser Stelle kalkhaltig und alkalisch ist und ein passender Wirtsbaum zur Verfügung steht, dann kann eventuell aus den Sporen ein neues Trüffelmyzel wachsen.

Artenschutz

Nasenarbeit
Rehkitzsuche

Ich bin Mitglied im Verein Wildlife Detection Dogs (WDD), welcher das Ziel hat, sich gegenseitig über Training und Einsatz von Spürhunden im Artenschutz auszutauschen, die Methodik zu etablieren und eine Zertifizierung von Suchhunden zu entwickeln.

 

Meinen Beitrag zum Artenschutz möchte ich leisten, indem ich zwei meiner Hunde zu Rehkitzsuchhunden ausbilde.

 

Ich wohne in einem ländlichen Gebiet, und es bietet sich geradezu an, den Landwirten und Förstern zu helfen, die Wiesen vor der Mahd nach Rehkitzen abzusuchen.

Schädlings-kontrolle

Nsaenarbeit
Mäuse oder Ratten

Mäuse entfernen sich nie weit von ihren Nestern und nutzen immer wieder die gleichen Wege wenn sie sich von und zu diesen bewegen.

 

Dabei ziehen sie es vor, entlang der Außenmauern eines Raumes zu laufen anstatt diesen zu durchqueren. Wenn sich in ihrem Fell Schmutz sammelt, ist dieser dann als Schmierstreifen an der Wand erkennbar.

 

Ratten sind Wirte für über 45 Krankheiten. Ratten führen durch Fraß zu direkten Verlusten an Erntegut auf dem Feld und im Lager und zu indirekten Verlusten durch Zerstörung von Packmitteln und Verunreinigung mit ihren Ausscheidungen.