Nasenarbeit im Alltag

Warum ist Nasenarbeit eigentlich eine tolle, artgerechte Beschäftigung? Nun, das meisteingesetzte Sinnesorgan unserer Hunde ist die Nase, was sie zu Spezialisten im Erschnüffeln von Gerüchen macht. Das wiederum hat auch viele positive Nebeneffekte, denn beim Verarbeiten der Gerüche läuft das Hundehirn auf Hochtouren, und nach der geleisteten Konzentrationsarbeit ist der Hund müde, aber zufrieden und glücklich, weil er einer für ihn sinn- und wertvollen Ersatzbeschäftigung nachgehen durfte.

 

Ich biete in meiner Nasenschule für Hunde, der Nosey Dogs, spannende Themen zur Nasenarbeit an, zum Beispiel Spurensuche, Verlorensuche oder Geruchsunterscheidung. Viele Kunden berichten, dass ihr Hund schon nach zwei bis drei Trainingseinheiten ahnt, wann es zur Spürnasenarbeit geht, und sich dann unglaublich freut.

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Spurensuche

Nasenarbeit
Viele sich kreuzende Spuren sind sichtbar

Spuren können natürlich sein, wie von einem Hasen oder Reh, sie können gelegt werden, gewollt oder vielleicht ungewollt, oder sie können künstlich verstärkt werden, zum Beispiel durch Würstchenwasser oder Pansenpulver.

 

Der Hund nimmt jede Spur auf, denn für ihn ist es eine Jagd und damit eine authentische Beschäftigung. Es macht ihm Spaß und lastet ihn aus.

Verlorensuche

Nasenarbeit
Ein Schlüsselbund im Gras - Verloren?

Ein verloren gegangenes Objekt oder ein Gegenstand wird von dem Hund gesucht, entweder in einem abgegrenzten Gebiet oder auf einem Weg, im Wald oder auf der Wiese, auf einem Parkplatz oder zu Hause.

 

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, und das Ziel der Suche muss wohlüberlegt und genau definiert sein.

Geruchssuche

Spürnasenarbeit
Auch eine Blume kann angezeigt werden

Der Hund als Makrosmatiker ist dazu in der Lage, den Hauch eines spezifischen Dufts zwischen vielen intensiven Gerüchen zu unterscheiden. Die Menschen erkunden die Umwelt mit den Augen, der Hund hingegen erkennt seine Umwelt mit der Nase. Solange etwas einen Geruch hat, kann ein Hund es riechen. Ich bin der Meinung, dass es nichts gibt, was nicht riecht!

 

Daher macht man sich dieses besondere Talent des Hundes bei der Suche nach Sprengstoffen, nach geschmuggelten Lebens-mitteln, nach unerlaubten Mobiltelefonen in Gefängnissen, nach Drogen, nach invasiven Pflanzen oder Tieren oder in der Medizin (zum Beispiel als Diabetikerwarnhund) zu Nutze.